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Sonntag, Februar 23, 2020

Sind wir die Roboter?

Das Team aus Captain Idüllüschön, Counselor Taramtam und Commander Lösel wagten eine Expedition in den Ruhr-Quadranten, um sich im Essener Museum Folkwang die beiden exzellenten Ausstellungen I was a Robot (mit Exponaten aus dem Maison d'Ailleurs) und Der montierte Mensch anzuschauen. Dort ließ sich nicht nur das sich wandelnde Bild des Roboters, der Androiden und Cyborgs in der Science-Fiction-Geschichte erkunden, sondern auch die Grenzen zwischen Mensch und Maschine ausloten: Was ist menschlich an der Maschine, was ist maschinenhaft am Menschen? Allen, die sich für diese tiefgreifenden Fragen interessieren, sei der Besuch der Ausstellungen, die noch bis 15. März zu sehen sind, sehr ans Herz gelegt.

Sonntag, März 25, 2018

Sonntag, Januar 01, 2017

250



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Dieser tabellarische Jahresrückblick auf die Sichttermine und Aktivitäten des SfSFF ist der 250. Post dieses Blogs. 2016 war ein durchwachsenes Jahr, auch in Bezug auf das Science-Fiction-Genre. Doch gerade dann ist es angebracht, sich am ungebremsten Enthusiasmus der furchtlosen Besatzung des SfSFF zu erfreuen. So war die Expedition nach Berlin sicherlich einer der diesjährigen Höhepunkte und gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir auch weiterhin trotz der Unbilden der Gegenwart die Hoffnungen der Zukunft nicht aus den Augen verlieren! 
To boldly go ... auch 2017!
Dafür wünsche ich den Mitgliedern und allen Freundinen und Freunden des SfSFF sowie allen uns wohlgesonnenen außerirdischen Zivilisationen alles kosmisch Gute!

Sonntag, November 06, 2016

2016 - Odyssee im Iran

Ein Außenteam bestehend aus Captain Idüllüschön und Commander Lösel ließ sich für zwei Erdwochen in den persischen Quadranten in unserem Spiralarm der Galaxis beamen. Das Foto belegt: Dort (genauer im dortigen Café) gibt es phantastische Trips in die Zukunft der Menschheit in trinkbarer Form!

Sonntag, September 18, 2016

Ein Rückblick aus Sternzeit 1809.0 auf 1908.0-2208.0


Anfang August ließ sich ein Außenteam, bestehend aus Cpt. Idüllüschön, Cnsl. Taramtam, Lt. Skwiskibowski und mir auf den Klasse-M-Planeten Be-R'lin im Osten des heimischen Spiralarms beamen, um die Dinge, die da kommen werden, näher zu erkunden.

Der freundliche Empfang der Einheimischen machte uns Hoffnung, plangemäß vorgehen zu können, doch ein heimtückischer Weltraumvirus durchkreuzte dies, indem er mich als Wirt auserkor. Dank des beherzten Eingreifens des Captains konnte die Abwehr-Phalanx meines Immunsystems den Virus innerhalb eines Tages erfolgreich bezwingen. Während meiner 24-stündigen Inkubationsquarantänerekonvaleszenzphase konnte der Rest des Außenteams die Gastfreundschaft der Veganer in Anspruch nehmen, die in diesem galaktischen Quadranten Fuß gefasst haben.

Mit einem Tag Verspätung nahmen wir beherzt unser Forschungsprogramm wieder auf und erkundeten nicht nur zukünftige Dinge, sondern auch exotische Projektionstechniken und die bizarre Welt eines Kometen. Die reiche Beute an Eindrücken und wissenschaftlichen Daten wird vermutlich noch viele Sternzeiträume in Anspruch nehmen. Wir kamen in Frieden!

Sonntag, Januar 26, 2014

200

Die Entdeckung einer fast vollständigen Fassung von Fritz Langs legendärem Film Metropolis im Jahr 2008 in Buenos Aires war eine Sensation, die schließlich zu einer Rekonstruktion des originalen Film führte. SfSFF-Mitglied Edgar Lösel hat einen Aufenthalt in Buenos Aires dazu genutzt, an den Ort dieses Fundes zu pilgern. In der Straße José Aaron Salmún Feijóo 555 im Stadtteil Barracas lagerten damals die Filmbestände des Museo del Cine Pablo Ducrós Hicken, in dessen ständiger Ausstellung eine der Filmdosen zu bewundern ist. Mit Fotos dieser filmhistorischen Exkursion auf der Südhalbkugel feiert das SfSFF seinen 200. Blog-Post.

Sonntag, Februar 10, 2013

Haus der Zukunft

Aus allen Winkeln der Galaxis kommen Besucher zur Ausstellung Science Fiction in Deutschland im Bonner Haus der Geschichte. Da durften die Mitglieder des SfSFF natürlich nicht fehlen. Die Ausstellung entpuppte sich als viel reichhaltiger als es der zur Verfügung stehende Raum erwarten ließ. Die Exponate sind nicht zuletzt dank gut bestückter Multimedia-Stationen stets sinnvoll in den jeweiligen Zeitkontext eingebunden und überspannen den weiten Zeitraum von Laßwitz bis zu den Fernsehversionen der Abenteuer Ijon Tichys. Die aussgestellten Dokumente (Drehbücher, Briefe etc.) laden zum Schmökern ein und sind stets klug ausgewählt. Kurzum: eine ebenso kurzweilige wie tiefgründige Geschichte der Zukunft in Deutschland! Also nix wie hin! Die Ausstellung ist glücklicherweise bis zum 1. April 2013 verlängert worden.

Donnerstag, September 10, 2009

Die langen Sterne der Nacht

Die SfSFF-Mitarbeiter Idüllüschön und Lösel ließen es sich nicht nehmen, an der 2. Langen Nacht der Sterne des ESA-Kontrollzentrums in Darmstadt teilzunehmen, wo die Zukunft von morgen schon heute gemacht wird. Von hier aus werden die Geschicke europäischer Satelliten- und Sonden-Missionen dirigiert, Daten gesendet, empfangen, verarbeitet, kontrolliert, weitergegeben, recyclet, verloren, einer Untersuchung unterzogen, wiedergefunden und schließlich in weichen Torf gesteckt, um als Ofenanzünder wiederverwendet zu werden ... oder so ähnlich. Das miese Wetter vermochte es nicht, die faszinierenden Einblicke in die unbemannte und bemannte Raumfahrt zu trüben. Besonders beeindruckend war eine etwa achtminütige Live-Schaltung zur Internationalen Raumsstation mit Hilfe von argentinischen Funkamateuren. Der ESA-Astronaut Reinhold Ewald bot sympathisch und kenntnisreich Auskunft, wohingegen die Moderationen von Sylvia Kuck (HRinfo) so dünn waren, dass man den Mond durch sehen konnte:

Sonntag, Februar 22, 2009

In museum, no one needs to scream

Die SfSFF-Mitarbeiter Idüllüschön (im Bild unten rechts) und Lösel nutzten das verregnete Wochenende, um die H. R. Giger-Ausstellung im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt zu besuchen. Der Schweizer Künstler H. R. Giger ist als Schöpfer ebenso phantastischer wie realistischer Bilder, bevorzugt im Airbrush-Verfahren, berühmt und berüchtigt geworden. Seine Designs für das Filmmonster Alien gelten zu recht als furchterschreckender Meilenstein der Kino-Geschichte. In Frankfurt sind nun Manuskripte, Skizzen, Gemälde und Filme von Gigers Arbeiten zu bestaunen, darunter das Original-Alien-Kostüm des ersten Films. Der Schwerpunkt liegt auf den Arbeiten für realisierte (Alien, Alien 3, Poltergeist 2, Species) wie unrealisierte (Alejandro Jodrorowskys Dune, The Tourist) Filmprojekte. Die noch bis 17. Mai zu sehende Frankfurter Ausstellung bietet einen lohnenden Blick in die oft morbid-grausame Bilderwelt H. R. Gigers, der sich selbst nie als "Monstermacher" gesehen hat. Die Schau vermittelt zudem einen Einblick, mit welchen Schwierigkeiten und Kompromissen sich Giger bei der filmischen Umsetzung seiner Visionen konfrontiert sah.