Posts mit dem Label Matt Damon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Matt Damon werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, Februar 11, 2018

Klein, aber

Downsizing formuliert eine Idee als zunächst ökologisch motivierte Absicht aus, die sonst nur aus Versehen geschieht: die Verkleinerung des Menschen. Paul Safranek (Matt Damon) unterzieht sich der dafür nötigen Prozedur, nur um festzustellen, dass seine Frau die Schrumpfung in letzter Sekunde scheut und in Normalgröße zurückbleibt - unüberwindliche Größenunterschiede als Trennungsgrund. Der Film von Alexander Payne, der als interessante Gesellschaftssatire beginnt, mäandert aber in seinen viel zu langen 135 Minuten zu unentschieden zwischen verhaltener Komödie, Kapitalismuskritik, Selbstfindungsgeschichte, Beziehungsdrama und norwegischer Prä-Apokalypse. Die Tricktechnik bietet witzige Schauwerte, Christoph Waltz bereichert mit seiner Präsenz das eigentlich hervorragende Ensemble und Udo Kier ist gänzlich unerwartet mit an Bord, dennoch ist Downsizing keine filmische Großtat, aber der beste Film, in dem Matt Damon, Christoph Waltz und Udo Kier jemals zusammen gespielt haben.

Donnerstag, November 05, 2015

Arm dran am Mars

Mark (Matt) war am Mars arm dran. Mannschaft nahm glatt an, dass Mark starb. Das war falsch! Bald sah man, Mark war da, sprach gar! Als das klar war, war Mark an Saat dran, pflanzt Labsal an, nahm am Anfang glatt Mannschafts-Kack! Da kracht's, Karamba, Plan platzt, Saat ward kalt. Mark war am Anfang. Klappt’s danach? Na klar, Mark war ja NASA-Mann!

Mittwoch, September 11, 2013

Nephelokokkygia

Elysium ist der zweite Film des südafrikanischen Regisseurs Neill Blomkamp, der 2009 mit District 9 einen frischen Wind ins Science Fiction-Genre brachte. Sein Gespür dafür, das dreckige Ghettoleben auf die Leinwand zu bringen und mehr als deutliche Parallelen zum Elend realer Flüchtlinge zu zeichnen, verlässt ihn auch nicht in seinem zweiten, mit Hollywood-Budget gedrehten Film. Nur schwenkt er die Perspektive von Südafrika nach Mexiko. Der Kontrast zwischen der ärmlichen Bevölkerung und der reichen Elite in der Space Colony in der Erdumlaufbahn könnte schärfer nicht gezeichnet sein. Dem scheinbar unentrinnbaren Elend auf der Erde steht die Verheißung (fast) ewiger Jugend und Gesundheit (und extravagantem Ennui) gegenüber. Der Med-Pod 3000 ist allerdings eine dick aufgetragene Machina ex Deo.

Mit Max (Matt Damon) als Rächer der Enterbten kommt ein klassischer Underdog/Heilsbringer in ein unterhaltsames Science Fiction-Actionspektakel, das den dramaturgischen Gesetzen des Genres samt vielfach stereotyper Charakterzeichnungen gehorcht. Während Blomkamp die Handlung in District 9 ebenso konsequent wie unkonventionell entwickeln konnte, verlässt er sich in Elysium allzu sehr auf Hau-Drauf-Action und forciert die Handlung über einige logische Lücken hinweg.So bleibt Blomkamps Film ein kompetenter, visuell oft brillanter, aber letztlich nicht überragender Science Fiction-Reißer.

Ärgerlich daran ist, dass viele Themen und Handlungsstränge nur kurz angedeutet wurden und eine Schauspielerin wie Jodie Foster letztlich nicht genug Raum zur Entfaltung erhält und damit eindimensional bleibt. Vielleicht hätte es dem Film gut getan, die Rollen von Matt Damon und Sharlto Copley zu vertauschen. Copley hat als Wikus Van De Merve einen überzeugenden Antihelden gegeben. Für Matt Damon wäre es vermutlich spannender gewesen, einen ausgetickten Söldner zu spielen, statt einen Mad Max-Verschnitt.

(Ich danke unserer Gastseherin Esmeralda Beate Skwiskiboski für essenzielle Beiträge zu dieser Kritik.)

Freitag, März 29, 2013

Vom Mond zum Pazifik

Die Sichttermin-Saison kommt in diesem Jahr relativ spät in Schwung. Einen historisch wertvollen Start boten die diesjährigen Karlsruher Stummfilmtage mit der Aufführung von Fritz Langs Science Fiction-Film Frau im Mond, der auch heute noch fasziniert, selbst wenn seine wissenschaftlicher Akribie rasch einer kolportagehafter Handlung auf einem unrealistischen Mond weicht.

Doch die nächsten Monate versprechen endlich neue Filmstarts: 

28.3. G.I. Joe - Die Abrechnung  (Bruce heißt jetzt Joe.) 
11.4. Oblivion (Tom-E räumt die Erde auf.) 
9.5. Star Trek Into Darkness (Die flotten Stars der Sternenflotte kehren zurück.) 
13.6. After Earth (Ein Held zum Wohlfühlen [K. Taramtam], diesmal mit Sohnemann.) 
22.8. Elysium (Matt Damon!) 
18.7. Pacific Rim (Transformers meet Battleship?)

Die Mitarbeiterin und Mitarbeiter des SfSFF stehen in den Starlöchern, um diesen Filmen eine kritische Sichtung angedeihen zu lassen!